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Hufeisen   2017   Kleeblatt

Geothermie

Heizenergie und Warmwasser aus Ihrem Grundwasser gewinnen.

Die effektive, kostengünstigere Alternative zu herkömmlichen Sole-Bohrungen oder Luftwärme-Anlagen.

Oberflächennahe
Geothermie
Abbildung Bohrungen Saug-Schlucksystem
© Ambergauer Brunnenbau

Die Voraussetzungen


 Sie wohnen in einem Gebiet, in dem das Grundwasser in maximal 20 Metern Tiefe ansteht. Um dies festzustellen, können Sie sich an uns wenden. Aufgrund geologischer Karten und Einholen von Informationen der betreffenden unteren Wasserbehörde kann die Situation lokalisiert werden. Liegen keine aussagefähigen Informationen vor, gibt es die Möglichkeit, kostengünstig eine Aufschlussbohrung durch den Ambergauer Brunnenbau durchführen zu lassen. In diesem Zuge wird auch gleich ein Schichtenverzeichnis des geologischen Aufbaus von uns angefertigt.
Es wird ein Saugbrunnen und in der Regel ein Schluckbrunnen erstellt. Im Vorfeld wird von uns die Grundwasserfließrichtung festgestellt. Die Brunnen sollten einen Abstand von 10 Metern voneinander haben. Wo die Brunnen letztenendes gebaut werden, wird bei einem gemeinsamen Ortstermin mit uns auf Ihrem Grundstück besprochen.
Wir führen unsere Projekte in Zusammenarbeit mit mit fachkundigen Heizungsbaubetrieben durch. Sollten Sie hier Bedarf haben, vermitteln wir gern einen Kontakt. Die Kommunikation im Laufe der Baumaßnahmen ist entscheidend und wichtig. Sie können sicher sein, daß wir nur mit Heizungsbaubetrieben zusammenarbeiten, die einschlägige Erfahrungen mit diesem System besitzen.

Wasser/Wasser-System - darauf sind wir spezialisiert!


 In den 70er und 80er Jahren sind viele Brunnenin 4“ und 6“ Ausführung für Wasser/Wasser Wärmepumpen hergestellt worden. Der 4“ Brunnen ist der Entnahmebrunnen, je nach erforderlicher Leistung wurde eine entsprechende Unterwasserpumpe installiert für die Entnahme des Wassers. Das Grundwasser hat immer eine Temperatur von ca. 9 – 11 Grad. Aus der Wärme des Wassers werden dann 5 – 8 Grad entnommen und über eine Wärmepumpe wird das Heizungswasser auf eine Heiztemperatur von maximal 50 Grad hoch gepumpt. Das abgekühlte Grundwasser wird anschließend in einen Schluckbrunnen dem Grundwasserleiter wieder zugeführt. Bei einer Brunnenanlage für die Entnahme von Grundwasser für die Herstellung von Wärme für eine Wärmepumpe muß immer das gebrauchte Wasser in die Wasser führenden Schichten zurück geführt werden. Der Rücklaufbrunnen oder auch Schluckbrunnen muß so erstellt werden, dass diese Schichten nicht miteinander korrespondieren können, bzw. muß der Schluckbrunnen abströmig vom Entnahmebrunnen liegen. Sonst würde der Entnahmebrunnen irgendwann das erkaltete Wasser vom Schluckbrunnen fördern. Der gewünschte Effekt des Wärmeentzuges wäre nicht mehr möglich, da nicht mehr 9 – 11 Grad warmes Wasser hoch gepumpt wird, sondern die Temperatur nur noch 3 – 5 Grad beträgt (Kommend vom Schluckbrunnen). Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wasserqualität. Es sollte möglichst wenig Eisen und Mangan im Wasser vorhanden sein. Beim Eisen können es bis zu 0,6 mg/ccm und bei Mangan bis zu 0,2 mg/ccm sein, wobei dies die oberen Grenzwerte sind. Besser wären natürlich geringere Werte. Vorteil bei dieser Art der Erdwärmenutzung ist die hohe Effektivität. Bei einem aufgewendeten Kilowatt Strom für den Betrieb der Wärmepumpe haben Sie eine Heizleistung von 5 bis 5,5 Kilowatt.

Richtig planen, langfristig sparen.


 Das Grundwassersystem ist eine Energieressource, die oft nicht bedacht wird, da man sie nicht vor Augen hat. Doch in zwei Metern Tiefe hat das Wasser eine konstante Temperatur von 7-12°C und ist somit ein optimaler Energielieferant. Mit diesem System können sie ca. 95% ihres Energiebedarfs im Jahr decken. Dieses Wärmepumpensystem besteht aus zwei Brunnen, dem Förderbrunnen und dem Sickerbrunnen. Beide dürfen nicht zu nah beieinander stehen, damit sich das Grundwasser regenerieren kann. Durch den relativ geringen Platzverbrauch fallen nicht so viele Erdbewegungen wie zum Beispiel bei einem Erdkollektor an.
Förderpumpe Grundfos SP5

 Komplettieren einer Förderpumpe mit Steigeleitung, Fangseil und Elektrokabel. In diesem Fall verwenden wir eine Grundfos Drehstrompumpe der Serie SP 5. 

Geothermie als Spezialgebiet

 Brunnenschacht des Saugbrunnens. Deutlich zu sehen: Wasserleitung zur Heizungsversorgung und Stromversorgung. 

Wir informieren über Geothermie

 Setzen der Förderpumpe. Gesichert am Edelstahlseil. Dieses wird am Brunnenabschluss, dem Brunnkopf, fixiert. 

© Ambergauer Brunnenbau

Wasser/Wasser-Wärmepumpen - Konstante Grundwassertemperatur bedeutet hohen Energiegewinn!


 So funktioniert´s: Für die Wasser/Wasser- Wärmepumpe sind zwei Brunnenbohrungen erforderlich (Saug- und Schluckbrunnen). Dem Saugbrunnen wird warmes Grundwasser entnommen, in der Wärmepumpe wird das Wasser um bis zu 5 °C abgekühlt und im Schluckbrunnen wieder dem Grundwasser zugeführt. Die bis zu 80% aus dem Grundwasser entzogene Wärme deckt auf diesem Weg ganzjährig bis zu 100 % Ihres Wärmebedarfs. Die Wärmeenergie des Grundwasser optimal nutzen: Mit verschiedenen Leistungsgrößen werden Heizungs-Wärmepumpen jedem Bedarf eines Ein- oder Zweifamilienhauses gerecht. Voraussetzung für den Wasser/Wasser-Betrieb sind zwei Brunnen (Saug- und Schluckbrunnen) und Grundwasser in ausreichender Menge und Qualität. Diese Wärmeenergie wird über den Wärmeaustauscher dem Heizwasser zugeführt und optimal ausgenutzt. Abhängig vom Wärmebedarf kann das Heizwasser auf bis zu 60 °C erwärmt werden. Der Temperatur-Einsatzbereich des Grundwassers beim Eintritt beträgt zwischen +7 °C und +20 °C. Hier ist die Temperatur des Grundwassers selbst im härtesten Winter relativ konstant. Mit einer eingebauten Wärmepumpen- Regelung kann zudem eine Solar-Anlage zur Warmwasserbereitung eingebunden werden. Das System ist so gefertigt, dass der Einsatz von fast jedem Grundwasser möglich ist. Zudem ist die Kombination mit einer Solar-Anlage möglich, die zusätzlich Energiekosten reduziert. Die Vorteile des Systems auf einen Blick: Vier Leistungsgrößen fürs Ein- und Zweifamilienhaus Wärmequelle Grundwasser: Einsatzmöglichkeit von + 7 °C bis + 20 °C Wassertemperatur Für automatische Heizwasser-Erwärmung bis + 60 °C über den gesamten Leistungsbereich Sehr leiser Betrieb Hohe Jahres-Arbeitszahl Mit eingebautem Solar- und Heizungsregler Übers Jahr gesehen erzielen Sie mit Wasser/Wasser-Wärmepumpen den größten Energiegewinn. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Grundwasser-Temperaturen ganzjährig konstant und auf einem für die Wärmepumpe hohem Niveau zwischen 8 °C und 12 °C liegen. Bei der Nutzung dieser Energiequelle erzeugt die Wärmepumpe aus einem Teil Antriebsenergie Strom über fünf Teile Heizwärme!

Eine Wärmepumpe soll nicht nur die Umwelt schonen, sondern sich natürlich auch finanziell lohnen!


 Den höheren Investitionskosten dieses Systems, stehen im Vergleich zu herkömmlichen Heizungen eine Reihe von Vorteilen gegenüber: geringere Betriebskosten (kein Kauf von Brennstoffen, nur 1/4 der Endenergie wird als elektrischer Strom bezogen) Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und damit von Preissteigerungen keine Investitionen für Gasanschluss bzw. Ölbevorratung, Schornstein, Feuerschutz usw. nahezu wartungsfreies System keine Überwachung durch Schornsteinfeger hohe Betriebssicherheit durch geschlossenen Kreislauf umfangreiche Fördermaßnahmen durch Bund und Länder Sondertarife der EVU für Wärmepumpenanlagen Durch die genannten Argumente für die Wärmepumpe ist je nach örtlichen Gegebenheiten eine schnelle Amortisation der Anlage beispielsweise gegenüber einer Gasheizung möglich. Eine Wärmepumpenheizung ist also nicht nur eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftliche Entscheidung.

Interesse geweckt? Möchten Sie etwas ändern?


Dann lassen Sie uns doch mal darüber sprechen...

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