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Brunnenbau

Inhalt

Unsere Tätigkeitsbereiche im Einzelnen

Momentaufnahmen aus der Praxis

Felsbohrer
Brunnenbohrungen
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Felsbohrer
Löschbrunnen
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Trinkwasserbrunnen
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Grundwassermessstellen
Felsbohrer
Bewässerungsbrunnen
Felsbohrer
Grundwasserabsenkungen

74 cm Durchfahrtsbreite

Unsere kompakten Geräte ermöglichen einiges

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Das Bohrverfahren Trockenbohrung

Mit "Sicherheit" in den Untergrund

Bohrungen führen wir grundsätzlich im Trockenbohrverfahren aus - der saubersten und zugleich transparentesten Methode zur professionellen Brunnenherstellung.

Mithilfe übereinander gesteckter Vollbohrschnecken erschließen wir gezielt die wasserführenden Schichten. Das dabei kontinuierlich geförderte Bohrgut ermöglicht eine exakte Analyse der geologischen Verhältnisse sowie der Erdschichten auf Ihrem Grundstück.

Im Gegensatz zu häufig eingesetzten Spülbohrverfahren ist bei der Trockenbohrung unmittelbar erkennbar, wann Grund- oder Quellwasser erreicht wird. Diese Verfahrensweise bietet maximale Kontrolle, Transparenz und Nachvollziehbarkeit über den gesamten Bohrprozess.

Auch in Sand- und Kiesformationen lassen sich mit diesem Verfahren Brunnen sicher und präzise herstellen. Hierzu setzen wir eine temporäre Stützverrohrung ein, die das instabile Erdreich zuverlässig offenhält. Diese besteht aus Stahlrohren und dient ausschließlich der Sicherung der Bohrung bis zur endgültigen Brunnenverrohrung.

Bei Sand- und Kiesbohrungen wird zunächst mit größerem Durchmesser vorgebohrt. Nach Erreichen der Endtiefe oder instabiler Schichten werden die Stahlrohre hydraulisch in den Boden eingebracht. Innerhalb dieser Stützverrohrung erfolgt das weitere Abteufen, wobei die Rohre schrittweise mitgeführt werden - alles in einem durchgehenden, kontrollierten Arbeitsprozess.

Nach Erreichen der Zieltiefe werden die Bohrwerkzeuge entfernt und die Stützverrohrung vollständig von Bohrgut gereinigt. Dies geschieht mittels spezieller Unterdruckwerkzeuge, die über eine Seilwinde bis zur vollständigen Reinigung eingesetzt werden. Anschließend erfolgt der Einbau der eigentlichen Brunnenverrohrung sowie des Filterkieses.

Zum Abschluss wird die temporäre Stützverrohrung über der Brunnenverrohrung aus dem Bohrloch gezogen - der Brunnen ist damit fertiggestellt. Durch klar strukturierte, vorbereitete Arbeitsschritte erfolgt der gesamte Prozess effizient, kontrolliert und zügig.

Ergänzend ist hervorzuheben, dass bei der Trockenbohrung vollständig auf den Einsatz von Spülwasser verzichtet wird. Dadurch entfallen nicht nur wasserintensive Bohrprozesse, sondern auch der Einsatz von chemischen Zusätzen, die bei anderen Bohrverfahren häufig erforderlich sind. Das Erdreich wird somit nicht zusätzlich belastet und verbleibt in seinem natürlichen Zustand.

Ein weiterer Vorteil dieser Bohrmethode liegt in der sauberen und kompakten Ausführung. Da keine Spülgruben angelegt und keine Wasserbehälter oder Container aufgestellt werden müssen, bleibt das Grundstück weitgehend unberührt. Dies reduziert den Platzbedarf erheblich und minimiert gleichzeitig den organisatorischen Aufwand auf der Baustelle.

Insgesamt stellt die Trockenbohrung eine effiziente, umweltverträgliche und besonders saubere Methode der Brunnenherstellung dar, die sich durch hohe Präzision, Übersichtlichkeit und eine kompakte Baustelleneinrichtung auszeichnet.


Brunnenbau-FAQ

Ultimativer Antworten-Katalog, durch Kundenbefragungen zusammengetragen

💧 205 Fragen 🛠 Brunnenbau 📍 Praxiswissen

Fragen & Antworten zum Brunnenbau

Kompakt, verständlich und modern dargestellt: für Interessenten, die schnell Antworten zu Planung, Kosten, Technik, Pflege und typischen Brunnenproblemen suchen.

205 Fragen sichtbar
Für diesen Suchbegriff wurde keine passende Frage gefunden. Probiere Begriffe wie Kosten, Tiefe, Sand, Pumpe oder Genehmigung.
Hinweis: Diese FAQ sind für Besucher verständlich formuliert. Die Fragen resultieren aus Kundenbefragungen. © Ambergauer Brunnenbau

Erklärung der relevanten Elemente im Brunnenwasser

Durch Anklicken können Sie sich hier gut informieren

Fe

Eisen

26 55.85

Im Trinkwasser darf Eisen mit max. 0,2 mg/l enthalten sein. Bei höheren Werten treten Färbungen, Trübungen und ein unangenehmer Geschmack auf. Erhöhte Werte können ebenso Brunnenausbau, Leitungen und Heizanlagen erheblich schädigen.

Mn

Mangan

25 54.90

Mangan ist in geringen Konzentrationen ein lebensnotwendiges Element. Eine chronische Aufnahme von Mangan in relativ hohen Konzentrationen kann vor allem bei Säuglingen und Kindern zu gesundheitlichen Schäden führen. Grenzwert für Mangan lt. Trinkwasserverordnung: 0,05 mg/l.

Ca

Calcium

20 40.08

Calcium ist eines der wichtigsten Mineralstoffe im menschlichen Organismus. Es ist wesentlich am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und spielt eine Rolle bei der Blutgerinnung. Bei Calciummangel kann es zu Knochenschwund und bei Kindern zu Rachitis kommen. Milch und Milchprodukte sind wichtige Calciumquellen. Neben Magnesium ist Calcium ursächlich für die Wasserhärte. Wasser mit einem hohen Calciumgehalt verursacht vor allem nach Erwärmung auf über 60 °C Kesselstein. Calcium darf gemäß Trinkwasserverordnung einen Wert von 400 mg/l nicht überschreiten.

Mg

Magnesium

12 24.30

Magnesium ist ein Mineralstoff, der für die Funktion von Nerven und Muskulatur wichtig ist. Viele tierische und pflanzliche Lebensmittel enthalten Magnesium. Magnesium ist mitursächlich für die Wasserhärte. Die Trinkwasserverordnung nennt einen Grenzwert von 50 mg/l.

Cd

Cadmium

48 112.41

Cadmium wird in Legierungen, Akkumulatoren und als Stabilisator für PVC verwendet. Müllverbrennung und belastete Klärschlämme gelten als wesentliche Cadmiumquellen. Laut Trinkwasserverordnung darf Trinkwasser maximal 0,005 mg/l Cadmium enthalten.

As

Arsen

33 74.92

Viele Wasservorkommen enthalten erhöhte natürliche Arsenkonzentrationen. Organische Arsenverbindungen sind häufig giftiger. Bei chronischer Aufnahme geringer Mengen können bestimmte Karzinome (z. B. Hautkrebs) auftreten. Die Trinkwasserverordnung schreibt einen Grenzwert von 0,01 mg/l vor.

S

Schwefel

16 32.07

Sulfat gehört zu den natürlichen Wasserinhaltsstoffen. Erhöhte Sulfatbelastungen können z. B. auf Deponiesickerwässer oder Düngereinsatz zurückzuführen sein. 240 mg/l dürfen im Trinkwasser maximal vorhanden sein.

Hg

Quecksilber

80 200.59

Über Müllverbrennung, Leuchtstoffröhren, Akkumulatoren, Amalgam und elektronische Bauteile gelangt Quecksilber in die Umwelt. Grenzwert im Trinkwasser: 0,001 mg/l.

U

Uran

92 238.03

In gebundener Form liegt Uran häufig in Buntsandstein- und Keuperformationen vor. Landwirtschaftlicher Phosphordünger kann ebenfalls Spuren ins Grundwasser eintragen.

Elektrische Leitfähigkeit

Maß für den Gehalt an gelösten Salzen im Wasser. Veränderungen können auf Verunreinigungen hinweisen.

pH-Wert

Zeigt, ob Wasser sauer, neutral oder alkalisch ist. Soll zwischen 6,5 und 9,5 liegen.

Ammonium

Hinweis auf organische Belastung (z. B. fäkale Einträge). Grenzwert: 0,5 mg/l.

Nitrat

Wird durch Düngung in Böden eingebracht. Grenzwert im Trinkwasser: 50 mg/l.

Gesamt-Phosphor

Fördert Eutrophierung von Gewässern und Sauerstoffarmut.

E. coli

Hinweis auf Belastung mit Darmkeimen. Im Trinkwasser nicht zulässig.

Enterokokken

Können Infektionen auslösen und zeigen mikrobiologische Belastung an.


Erreichen der wasserführenden Schichten

Grundwasseranbohrungen im Video

Technischer Ablauf Brunnenbau

Vom Bohren bis zur Fertigstellung

1
Baustellenvorbereitung
Zufahrt, Stellfläche und Arbeitsbereich werden organisiert. Strom (230 V) und Wasser (je nach Verfahren) stehen bereit. Der Bohrpunkt wird eingemessen und abgesichert.
2
Bohrung / Abteufen
Abteufen bis in die vorgesehenen Tiefen. Bohrgut wird laufend beurteilt, um Schichtenfolge, Korngrößen und Wasserzutritte sicher zu erkennen.
3
Geologische Beurteilung & Ausbauplan
Anhand der Schichten (z. B. Lößlehm, Mergel, Sandstein, Sand/Kies) wird festgelegt, wo die Filterstrecke positioniert wird und welche Filterkörnung erforderlich ist.
4
Temporäre Stützverrohrung (falls erforderlich)
In instabilen Bereichen (Sand/Kies) wird eine Stützverrohrung eingesetzt, um das Bohrloch offen zu halten und Nachrutschen zu verhindern.
5
Reinigung des Bohrlochs
Vor dem Einbau der Brunnenverrohrung wird das Bohrloch von Bohrgut gereinigt. Ziel ist eine saubere Bohrlochwand für Filter, Ringraum und Filterkies.
6
Einbau der Brunnenverrohrung
Die Verrohrung (Steigrohre) wird eingebracht. Brunnenkopf und technische Ausrichtung werden dabei bereits berücksichtigt.
7
Einbau der Filterstrecke
Die Filterstrecke wird exakt im wasserführenden Bereich gesetzt. So wird Wasser gezielt gefasst, ohne unerwünschte Feinanteile einzutragen.
8
Ringraumverfüllung mit Filterkies
Filterkies wird abgestimmt eingebracht: Stabilisierung der Bohrlochwand, bessere Durchlässigkeit und Schutz der Filterstrecke vor Versandung.
9
Abdichtung / Tonsperre (wenn vorgesehen)
Oberhalb der Filterzone kann eine Abdichtung (z. B. Ton-/Bentonitsperre) eingebracht werden, um hydraulische Kurzschlüsse zwischen Schichten zu verhindern und Oberflächenwasser fernzuhalten.
10
Rückbau der temporären Stützverrohrung
Die Stützverrohrung wird kontrolliert gezogen, während der Brunnenausbau verbleibt. Der Brunnen ist konstruktiv vollständig erstellt.
11
Entwicklung / Klarpumpen
Der Brunnen wird entwickelt (z. B. Pumpen/Impulsieren - je nach Aufbau), bis Wasser klar und sandfrei gefördert wird.
12
Funktionsprüfung & Inbetriebnahme
Förderleistung, Wasserstand und Verhalten bei Entnahme werden geprüft. Anschließend erfolgt der Einbau der Pumpe bzw. die Vorbereitung der Haus-/Gartenwasserversorgung.
13
Dokumentation
Schichtenfolge, Ausbauparameter (Verrohrung, Filter, Filterkies, Abdichtung) sowie relevante Messwerte werden dokumentiert - für langfristige Nachvollziehbarkeit.

Ergebnis: Ein technisch sauber ausgebauter Brunnen mit definierter Filterzone, stabilem Ringraumaufbau und nachvollziehbarer Dokumentation.


Momentaufnahmen

Bilder aus allen Bereichen unserer Praxis

Geologischer Schichtenaufbau

Vereinfachtes Beispiel

0m10m20m30mMutterboden(humos)Lößlehm(feinkörnig)Mergel(tonig-kalkig)Kalk(Festgestein)Sandstein(geschichtet)Grobsand(durchlässig)Feinkies(wasserführend)GrundwasserlinieFilterkiesBrunnenverrohrungFilterstreckeInteraktiver, geologischer Querschnitt-Schichtenein-/ausblendbar, Brunnenaufbau schematisch dargestellt

Geologischer Querschnitt

Blenden Sie Schichten ein oder aus, um den Aufbau zu verstehen. Der Brunnen (Verrohrung, Filterstrecke und Filterkies) ist schematisch in der Mitte dargestellt.


Hinweis: Die Darstellung ist schematisch. Der tatsächliche Schichtenaufbau wird während der Bohrung anhand des Bohrguts begutachtet.


Adresse
Ambergauer Brunnenbau
Stormstrasse 8
31167 Bockenem
Telefon
05067 - 249448
Mo–Fr erreichbar
Öffnungszeiten
Mo–Do: 08:00–16:00 Uhr
Fr: 08:00-13:00 Uhr
E-Mail
info@ambergauer-brunnenbau.de
Antwort i. d. R. innerhalb 24h